Vergleichsrechner · Vorschau · Stand 06.09.2026

Altersvorsorgedepot oder ETF-Sparplan?

Was bringt dir bei gleichem Eigenbeitrag mehr für den Ruhestand – und welche Flexibilität gibst du dafür auf?

Der Vergleich setzt für beide Wege dieselbe Anlage-Bruttorendite an. Nicht die ETF-Auswahl, sondern Förderung, Kosten und Besteuerung unterscheiden sich.

Ein Budget. Welcher Weg passt?

Starte mit Alter, Rentenbeginn und deinem Monatsbudget. Im AVD-Weg kommen Zulagen und gegebenenfalls separat angelegte Steuererstattungen hinzu. Eingetippte Zahlen werden beim Verlassen des Feldes übernommen; der Regler aktualisiert das Ergebnis direkt.

Dein Alter bestimmt, wie viele Jahre dein Geld bis zum Rentenstart wachsen kann.

Wähle deinen geplanten Rentenstart zwischen 65 und 70 Jahren.

Dein eigenes Sparbudget – ohne Zulagen und Steuererstattungen. Alle Wege vergleichen denselben Betrag.

150 € im AVD sind die Fördergrenze dieses Modells. Ein höheres Sparbudget kannst du ebenfalls vergleichen und im Hybrid-Rechner aufteilen.

Zähle nur Kinder, deren Zulage dir zugeordnet ist. Geburtsjahr und Förderdauer kannst du darunter anpassen.

Kosten, Rendite und Steuern anpassen

Angenommene jährliche Wertentwicklung vor Kosten. Für beide Wege gleich, keine Renditeprognose.

Alle laufenden Produkt-, Depot- und Fondskosten zusammen. Gilt im Modell auch während der Auszahlung.

Laufende Kosten des freien ETF. Gilt auch für den ETF aus zusätzlichen Beiträgen und Erstattungen.

Nicht dein Bruttogehalt: Diesen Wert findest du in deinem Einkommensteuerbescheid.

Dein geschätztes steuerpflichtiges Einkommen im Ruhestand, ohne die hier berechneten Auszahlungen.

Nur den Anteil eintragen, den du nicht bereits für andere Kapitalerträge nutzt.

Annahme für die Vorabpauschale des ETF. Der tatsächliche Basiszins wird jährlich neu bestimmt.

Auch im Ruhestand bleibt Restkapital angelegt. Die Annahme gilt vor Kosten und ist nicht garantiert.

Bis zu diesem Alter wird das Kapital im Modell aufgebraucht. Eine längere Laufzeit senkt die jährliche Auszahlung.

Kein Bruttogehalt: Gemeint ist das zu versteuernde Einkommen nach Abzügen. Kosten und künftiger Basiszins sind frei veränderbare Annahmen, keine Anbieterpreise oder Prognosen. Einzelveranlagung, keine Kirchensteuer.

Modellannahme: Du bist unmittelbar förderberechtigt. Kinderzulagen sind dir korrekt zugeordnet. Ohne diese Voraussetzungen gelten die AVD-Ergebnisse nicht. Berechtigung prüfen →

Dein Ergebnis ansehen ↓
Modellrechnung · keine Renditegarantie

Was bleibt für den Ruhestand?

Durchschnittliche Netto-Auszahlung als Monatswert, von 67 bis 85. Gerechnet werden jährliche Auszahlungen; keine garantierte Monatsrente. Alle Beträge sind künftige Euro, nicht heutige Kaufkraft.

Alles AVD

Eigenbeitrag vollständig ins AVD

768 €netto / Monat im Durchschnitt

Über die gesamte Auszahlung: 165.801 €

Alles ETF

Eigenbeitrag vollständig in den ETF

665 €netto / Monat im Durchschnitt

Über die gesamte Auszahlung: 143.703 €

Alles AVD liegt unter diesen Annahmen rechnerisch vorn. Keine garantierte Monatsrente oder persönliche Produktempfehlung.

Was bleibt dir monatlich?

Netto-Durchschnitt während der Auszahlphase

Alles AVD768 €
Alles ETF665 €
Alle Balken beginnen bei 0 €. Gleiches eigenes Sparbudget in allen Wegen.

So wächst das Kapital

Ansparphase · vor späteren Auszahlungssteuern

0 T€94 T€187 T€Start 2027RentenbeginnKapital (Tausend Euro)
Alles AVDAlles ETF
AVD-Wege einschließlich separat angelegter Steuererstattungen. Die letzte Erstattung kommt erst in der Auszahlphase hinzu. Künftige Euro, keine heutige Kaufkraft.
Steuern und Ergebnisannahmen verstehen

Günstigerprüfung berücksichtigt: Für die modellierten Kapitalerträge wird jährlich die günstigere Besteuerung angesetzt – unter der Annahme, dass du sie beantragst. Im Erstattungs-ETF zählen die steuerpflichtigen AVD-Auszahlungen zum übrigen Einkommen. Die Jahresrechnung bleibt eine Näherung, keine Steuerbescheinigung.

Was könnte das Ergebnis drehen?

Die Kosten machen den Unterschied

Bei rund 1,1 % AVD-Gesamtkosten pro Jahr liegen beide vollständigen Sparwege im Modell etwa gleichauf. Darunter liegt der AVD-Weg vorn, darüber der freie ETF.

Was bedeutet diese Schwelle?

Ein gerundeter Orientierungswert, keine exakte Preisgrenze. Verändert werden nur die AVD-Kosten – gleichermaßen in Anspar- und Auszahlphase. ETF-Kosten bleiben bei 0,2 %; Rendite, Einkommen und alle weiteren Angaben bleiben unverändert. Verglichen werden „alles ins AVD + Erstattungs-ETF“ und „alles in den freien ETF“, nicht das Mischmodell.

Wie beeinflussen die Steuern das Ergebnis?

Zulagen und zusätzliche Steuerersparnis stärken den AVD-Weg heute. Später ist der geförderte Auszahlungsanteil steuerpflichtig – nicht nur sein Gewinn. Beim freien Aktien-ETF bleiben eigene Einzahlungen steuerfrei; besteuert werden die Erträge unter Berücksichtigung der Teilfreistellung.

Ein höheres sonstiges Einkommen im Alter kann den AVD-Vorteil verkleinern. Ein höheres Einkommen heute kann die zusätzliche Steuerersparnis vergrößern. Teste die beiden Einkommensfelder oben: Gemeint ist zu versteuerndes Einkommen, nicht Bruttogehalt.

Nächste Frage: Lohnt sich eine Mischung? Mit deinen Angaben die Aufteilung prüfen →

Nicht nur Rendite: Wann brauchst du das Geld?

AVD: für den Ruhestand gebunden
Vorzeitige freie Entnahmen können die Rückzahlung von Förderung auslösen. Der separate Erstattungs-ETF bleibt verfügbar.
Freier ETF: jederzeit verfügbar
Verkäufe sind grundsätzlich jederzeit möglich – möglicherweise zu ungünstigen Kursen. Ohne Entnahmedisziplin kann das Geld im Ruhestand fehlen.
Jahreswerte und Netto-Auszahlungen nachprüfen
Ansparphase – Kapital vor späteren Auszahlungssteuern
JahrAVDErstattungs-ETFFreier ETF
20272.340 €0 €1.800 €
20284.785 €272 €3.686 €
20297.341 €557 €5.658 €
203010.011 €856 €7.720 €
203112.801 €1.168 €9.875 €
203215.718 €1.494 €12.128 €
203318.765 €1.834 €14.482 €
203421.949 €2.190 €16.944 €
203525.277 €2.562 €19.516 €
203628.754 €2.951 €22.205 €
203732.388 €3.358 €25.016 €
203836.186 €3.782 €27.954 €
203940.154 €4.226 €31.024 €
204044.301 €4.690 €34.233 €
204148.635 €5.175 €37.587 €
204253.163 €5.682 €41.093 €
204357.896 €6.212 €44.756 €
204462.841 €6.766 €48.585 €
204568.009 €7.345 €52.587 €
204673.409 €7.950 €56.769 €
204779.053 €8.582 €61.140 €
204884.950 €9.242 €65.709 €
204991.113 €9.933 €70.483 €
205097.553 €10.654 €75.472 €
2051104.283 €11.408 €80.686 €
2052111.315 €12.197 €86.135 €
2053118.664 €13.020 €91.830 €
2054126.344 €13.881 €97.782 €
2055134.370 €14.781 €104.002 €
2056142.757 €15.721 €110.502 €
2057151.521 €16.703 €117.294 €
2058160.679 €17.730 €124.393 €
Netto-Auszahlung pro Jahr
Alter zu JahresbeginnAVD + Erstattungs-ETFFreier ETF
679.208 €7.970 €
689.208 €7.967 €
699.207 €7.962 €
709.207 €7.957 €
719.206 €7.955 €
729.206 €7.953 €
739.206 €7.950 €
749.206 €7.952 €
759.206 €7.952 €
769.207 €7.955 €
779.208 €7.961 €
789.209 €7.968 €
799.211 €7.978 €
809.213 €7.993 €
819.216 €8.012 €
829.220 €8.036 €
839.225 €8.070 €
849.231 €8.112 €
AVD-Anbieter und ihren aktuellen Stand ansehen →

Zurück zum normalen Altersvorsorgedepot-Rechner →

So funktioniert der Vergleich

Verantwortlich: Thomas Ropel / Raumwind Labs GmbH. Diese Vorschau ist intern getestet, aber nicht extern steuerlich oder finanzmathematisch geprüft. Sie ersetzt keine individuelle Beratung.

Gleiches Budget und nachvollziehbare Zahlungsströme

In beiden Wegen fließen dieselben eigenen Jahresbeiträge ein. Wie im bestehenden AVD-Modell werden zwölf Monatsbeiträge am Jahresende zusammengefasst. Zulagen fließen ins AVD. Zusätzliche Steuererstattungen werden am Ende des Folgejahres in einem separaten freien ETF angelegt – nicht nochmals im AVD gefördert. Die letzte Erstattung wird im ersten Auszahljahr berücksichtigt.

Im Ruhestand werden beide Wege mit jährlichen Entnahmen am Jahresende bis zum gewählten Endalter berechnet. Der Monatswert ist deren Netto-Durchschnitt geteilt durch zwölf, keine konstante Monatszahlung. Dadurch kann er vom monatlich vorschüssigen Auszahlplan im normalen Rechner abweichen. Beide Modelle verbrauchen das Kapital bis zum Endalter; eine lebenslange Absicherung ist damit nicht modelliert.

Welche Steuern werden berücksichtigt?

Das AVD übernimmt Förderlogik, zusätzliche Steuerersparnis und steuerliche Kapitalaufteilung zum Rentenstart aus unserem bestehenden Modell. Während der Auszahlung werden die verbleibenden ungeförderten Beiträge und ihr Gewinnanteil jährlich fortgeschrieben. Für Einkommensteuer gilt unverändert der Tarif 2026 mit Solidaritätszuschlag, ohne Kirchensteuer und ohne Ehegattensplitting. Künftige Tarifänderungen und Kranken-/Pflegeversicherungsbeiträge sind nicht enthalten.

Der freie ETF ist ein thesaurierender Aktienfonds mit 30 % Teilfreistellung. Die Rechnung vergleicht jährlich die Kapitalertragsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag mit der zusätzlichen tariflichen Einkommensteuer: Der niedrigere Betrag gilt, sofern die Günstigerprüfung beantragt wird. Im AVD-Weg werden der Sonderausgabenabzug in der Ansparphase und die steuerpflichtigen AVD-Auszahlungen im Ruhestand berücksichtigt. Andere Kapitalanlagen sind nicht modelliert; der eingetragene Pauschbetrag muss für diesen Vergleich tatsächlich verfügbar sein.

Verkäufe erfolgen nach FIFO: zuerst gekaufte Anteile zuerst. Angesetzte Vorabpauschalen mindern spätere Veräußerungsgewinne auch dann, wenn sie durch den Pauschbetrag steuerfrei blieben. Verluste werden innerhalb des modellierten ETFs verrechnet, auch gegen bereits besteuerte Gewinne desselben Jahres. Ein verbleibender Verlust wird vorgetragen.

Die Vorabpauschale ist weiterhin eine Jahresnäherung auf den Anfangsbestand, begrenzt durch dessen positive Jahreswertentwicklung. Sie wird erst zu Beginn des Folgejahres steuerlich berücksichtigt. Für zuvor verkaufte Anteile wird keine neue Vorabpauschale angesetzt. Einzahlungen werden vereinfachend am Jahreswechsel nach der Vorabpauschalen-Ermittlung gebucht. Unterjährige Käufe, der Erwerbsmonat und taggenaue Abrechnungen fehlen. Steuern werden aus dem jeweiligen ETF finanziert, einschließlich möglicher Steuer auf dafür nötige Verkäufe. Die Günstigerprüfung wird innerhalb desselben Modelljahres abgerechnet; die tatsächliche Wartezeit bis zur Steuererstattung fehlt. Diese zeitlichen Näherungen beeinflussen den Zinseszinseffekt.

Welche Grenzen sind besonders wichtig?

Konstante Renditen sind keine Prognose. Börsencrashs kurz vor oder während der Auszahlung, Umschichtungen, konkrete Vertragsgebühren und künftige Gesetzesänderungen können das Ergebnis erheblich verändern. Der Basiszins von 2 % ist lediglich eine veränderbare Zukunftsannahme. Die Berechnung startet 2027 ohne vorhandenes Vermögen und setzt unmittelbare Förderberechtigung voraus. Sonderfälle mittelbarer Berechtigung und bestehende Verträge sind nicht abgedeckt.

Verglichen werden künftige nominale Euro. Ein Vermögenswert im AVD ist nicht gleich frei verfügbares ETF-Vermögen. Auch ein rechnerischer Netto-Vorteil beantwortet nicht, wie viel Geld du vorher für Notfälle, Immobilien oder andere Ziele benötigst.

Primärquellen